Die Diagnose   – nicht transportfähig –   kostet Menschenleben.

Unsere Kranken- und Rettungsfahrzeuge sind technisch identisch mit Paketdienstfahrzeugen.

Mit diesen Fahrzeugen können schwerkranke und schwer verletzte  Personen nicht über eine längere Distanz befördert werden, da die Gefahr lebensbedrohlicher Komplikationen besteht.

Wir haben

mit Fachleuten aus der Medizin, dem Fahrzeugbau und dem Rettungsdienst in den letzen 10 Jahren Erfahrungen gesammelt, Problemlösungen erarbeitet und diese in der Praxis getestet.

 

Wir fordern

vom verantwortlichen Gesetzgeber bundeseinheitliche Gesetze und Vorschriften, die eine humane und schmerzfreie Beförderung von schwerkranken und schwer verletzten Personen, auch über eine längere Distanz gewährleisten.

Wir fordern, dass jeder Patient ohne Schaden zu nehmen, an den Ort in Europa gebracht werden kann, an dem eine Hilfe möglich ist.

 

Wir fördern

Unternehmen mit deren Innovationen im Kranken- und Rettungsfahrzeugbau eine humane und schmerzfreie Beförderung schwerkranker und schwer verletzter Personen möglich wird.

In diesem Zusammenhang fördern wir auch ehrenamtliche und berufliche Rettungskräfte, die an einem qualifizierten Fahrtraining teilnehmen und den Führerschein für das Fahren von Kranken- und Rettungsfahrzeugen anstreben.

Unser Ziel : LEBEN RETTEN !

Anna Katharina Ibsen †

Hintergrund zur Gründung des Human-Transport e.V.

Meine Frau war schwer erkrankt und hätte dringend eine weitere Behandlung in Wien benötigt, weil nur da die entsprechenden Apparaturen und Spezialisten zur Verfügung standen. Sie konnte die Reise nicht antreten, weil sie nicht transportfähig war.So habe ich erfahren müssen, was es bedeutet einen über Alles geliebten Menschen zu verlieren mit dem Gefühl, dass nicht wirklich alles getan werden konnte um das Schlimmste abzuwenden.

Die heutigen Krankenwagen sind in der Tat nicht für Überführung schwerkranker Patienten geeignet. Dr. Ing. Rolf-Dieter Erbe zieht aus seiner wissenschaftlichen Arbeit zum Thema: www.Reduzierung negativer physikalischer Einflüsse beim Transport von Notfallpatienten.de auf Seite 58 Abs. 3 ein drastisches Fazit.

Das sollte jeden Verantwortlichen zum sofortigen Handeln veranlassen.

Wir haben den Human-Transport e.V. gegründet, um gegen die schwerwiegenden Folgen, die durch die Diagnose
„nicht transportfähig“ entstehen, zu kämpfen.

 

Unterschrift_Ibsen

Claus H. Ibsen
INITIATOR UND VORSTAND
Human-Transport e.V.
Remigiusstraße 19
56653 Wassenach

Telefon: +49 (0) 2636 8003057
Mobil +49 (0)157 351 508 18

Email: claus.ibsen@human-transport.org

Unser Forderungskatalog

1.

Das Personenbeförderungsgesetz  PBefG § 1 Abs. 2 schließt kranke Personen ausdrücklich aus  !
Gesunde Bürger werden per Taxi, Bus und Bahn, also in für Menschen entwickelten Fahrzeugen, „befördert „

Kranke Personen werden wie bewegliche Güter und Lasten mit Kleintransportern und LKWs transportiert !

 

Wir fordern für alle Patienten die Gleichstellung zu gesunden Bürgern und eine würdevolle und schmerzfreie Beförderung.

Wir fordern den Bundes-Gesetzgeber auf, ihre hoheitlichen Verpflichtungen wahrzunehmen und die Rechte der Patienten während der Beförderung in Kranken- und Rettungsfahrzeugen in einem bundeseinheitlichen Gesetz festzuschreiben.

2.

Deutschland verfügt über besonders gut ausgebildete Rettungskräfte, aber für das Fahren von Rettungsfahrzeugen schreibt der Gesetzgeber keine zielgerichtete Fahrausbildung und Prüfung vor.

Lt. § 10 StVO genügt für die Fahrberechtigung bis 4,5 und 7,5 Tonnen der Führerschein Kl. 3 B und eine Bescheinigung der Kreise oder Ortsvereine.

Das ist so als wenn jede Spedition ihren eigenen Führerschein, auch für Gefahrengut, ausstellen dürfte.

 

Wir fordern das Gesetz für eine bundeseinheitliche zielgerichtete Fahrausbildung der Rettungskräfte, die auch die physiologischen Belastungen der Patienten während der Beförderung zum Inhalt hat.

Wir fordern den Führerschein für das Fahren von Kranken- und Rettungsfahrzeugen !

3.

Die weltweit erste, vom Human-Transport e.V. zertifizierte …..

Die weltweit erste, vom Human-Transport e.V.  zertifizierte …..

In Kranken- und Rettungsfahrzeugen werden die Patienten auf Fahrtragen liegend rückwärts, also gegen die Fahrtrichtung befördert. Für diese Praxis gibt es weder eine gesetzliche, medizinische oder technische Vorschrift, also keine Notwendigkeit. Es wird halt immer schon so gemacht.

Bei vielen Patienten kommt es zur Kinetose ( Erbrechen ) und kann bei Patienten mit Inneren- und Hirnverletzungen, bei jedem Bremsvorgang zu lebensbedrohenden Situationen führen.

Wir fordern bundeseinheitliche Gesetze für eine  technische Ausstattung aller Sanitäts-Fahrzeuge die dem jeweiligen Stand der Technik entspricht und eine, auf diese Technik qualifizierte Ausbildung des Rettungsdienstes. Der Patient muss auf Anordnung des Arztes, oder auf eigenem Wunsch auch in Fahrtrichtung vorwärts befördert werden können.

4.

….. HTW +1  Vorwärts- / Rückwärts- Fahrtrage.

Der Geräuschpegel in Rettungsfahrzeugen liegt nach relativ kurzer KM- Leistung bei 87 bis 110 dB(A).
Siehe :  Reduzierung negativer physikalischer Einflüsse beim Transport von Notfallpatienten

Das ist außerordentlich gesundheitsschädlich für die Patienten und das Begleitpersonal.

Lt. Arbeitsschutzgesetz und Lärmschutzverordnung müssten die Rettungskräfte Gehörschutz tragen.

 

Wir fordern für den Beförderungsraum der Kranken- und Rettungsfahrzeuge die gesetzlich bindende Vorschrift eines Geräuschpegels von max. 55 dB(A) bei 50 Km/h.

Außerdem fordern wir eine periodische Überprüfung der Lärmschutzverordnung § 16 und die

Einhaltung des § 25 des Arbeitsschutz-Gesetzes beim Betrieb von Rettungsfahrzeugen.

5.

BONNA VF 212 vom Human-Transport e.V.   HTW +1 zertifiziert.

Da es in Kranken- und Rettungsfahrzeugen nur sehr selten einen Druckausgleich gibt, erzeugt das Zuschlagen der Türen einen besonders gefährlichen, atmosphärischen Druck auf die Patienten.

Wir fordern von den zuständigen Behörden die gesetzliche Vorschrift für einen Druckausgleich und das geräuschreduzierte  Schließen der Türen von Kranken- und Rettungsfahrzeugen.

6.

Wir fordern von den zuständigen Behörden die Wiedereinführung des ersatzlos gestrichenen K-Wertes oder die Einführung einer anderen Bewertung, welche die auf den Patienten einwirkenden, gefährlichen Schwingungen und Vibrationen begrenzt.

Wir fordern eine periodische Überprüfung der LärmVibrationsArbSchV ( 2007 / 10 EG )  in  Kranken- und Rettungsfahrzeugen.

7.

Wir fordern für alle Kranken- und Rettungsfahrzeuge

– eine Vollklimaanlage,

– einen Virenschutz und

– ausreichend Tageslicht im Patienten- Beförderungs- Raum.

Fazit

Claus H. Ibsen

Claus H. Ibsen

Die 7 aufgeführten Forderungen sind die Basis, für eine Reihe von unerlässlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Diagnose „nicht transportfähig“

mitmachen

Sie interessieren sich für die Arbeit & Ziele des Human-Transport e.V.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Auch wenn Sie nicht selbst im Rettungsdienst tätig sind, können Sie helfen, die Fahrt im Rettungswagen sicherer zu machen. Übernehmen Sie eine Patenschaft!
Mit einem Patenbrief können Paten direkt eine Rettungsdienstmitarbeiterin oder einen Rettungsdienstmitarbeiter unterstützen und ihm die Teilnahme an einem Seminar ermöglichen.
Der Pate kann selbst bestimmen, wen er mit seinem Patenbrief unterstützen möchte. Das kann ein Mensch sein, den er persönlich kennt, oder der Ortsverein eines Rettungsdienstes.
Den Antrag für einen Patenbrief können Sie sich gleich hier auf dieser Seite zum ausdrucken herunterladen.

Die Fahrer auszubilden, ihnen zu zeigen, wie sie bremsen, anfahren und wie Butter eine Kurve nehmen, ist ein erster Schritt. Doch der beste Fahrer ist hilflos, wenn der fahrbare Untersatz nicht stimmt. Oder würden Sie in einem Pakettransporter ins Krankenhaus fahren?

Wahrscheinlich nicht. Tatsache ist allerdings, dass die Wagen, in denen kranke Menschen heute transportiert werden und die Wagen der Lieferdienste fast baugleich sind. Nur ihr Innenleben unterscheidet sich. Heutige Krankenwagen sind laut, nicht gedämpft, nicht schallisoliert, nicht absenkbar und für empfindliche Menschen ein Risiko.

Dr. Erbe hat über die Risiken des Krankentransports in herkömmlichen Krankenwagen 2012 eine 99 Seiten starke Doktorarbeit verfasst. Er hat sich mit Transporttrauma, der Auswirkungen von Schwingungen auf den Menschen, der Beschleunigung, dem Lärm und der Temperatur in Krankenwagen beschäftigt und er kann dem heutigen Standart-Transportmittel für Schwerkranke kein gutes Zeugnis ausstellen.

 

SPENDENKONTO:
KREISSPARKASSE AHRWEILER
IBAN: DE615 775 131 000 000 424 08
BIC: MALADE51AHR

Wir freuen uns über Ihre Fragen & Unterstützung

Gründer und Vorsitzender:

Claus H. Ibsen
Remigiusstraße 19
56653 Wassenach

Telefon: +49 (0) 2636 8003057

Mobil +49 (0)157 351 508 18

Email: claus.ibsen@human-transport.org

 

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